Zahnerhaltung

Wir hängen an Ihren Zähnen!

Zähne bewahren ist unser erstes Ziel – Zähne ersetzen erst unser zweites. Zur konservierenden Behandlung zählen wir Füllungen bei kleineren Defekten und Teilkronen bei größeren Substanzverlusten.

Weiterhin gehört zur zahnerhaltenden Therapie die Wurzelkanalbehandlung (Endodontie) und die Behandlung des Zahnfleisches (Parodontaltherapie).

Nichts ist uns lieber als der eigene Zahn!

Erfahren Sie im Folgenden mehr zu unseren zahnerhaltenden Möglichkeiten.


Füllungen

... für kleine Defekte

Alle Zahnfüllungen bestehen aus einem plastischen Material, dass nach dem Einbringen in den Zahn einem Aushärtungsprozess unterzogen wird.

Amalgam, das Standard-Füllmaterial des vergangenen Jahrhunderts, wird heute aufgrund seines Gehaltes an Quecksilber nicht nur von Naturheilkundlern in Frage gestellt. Da die gesundheitlichen Nebenwirkungen nach wie vor ungeklärt sind, verwenden wir stattdessen seit Jahren quecksilberfreie Zemente und Composite (Kunststoffe). Die Wahl des Füllmaterials hängt von der Größe des Defektes im Zahn und dessen Lokalisation ab. Während im Frontzahngebiet die Ästhetik im Vordergrund steht, kommt es im Seitenzahnbereich auf die Belastbarkeit beim Kauen an.

Die Kosten für ästhetisch besonders hochwertige und langlebige Füllungen aus Composite-Material werden von den gesetzlichen Krankenkassen bezuschusst, jedoch nicht vollständig getragen.


Inlays und Teilkronen

... für größere Defekte.

Manchmal setzen kariöse Prozesse der Zahnsubstanz derart zu, dass die Behandlung mit Füllmaterial aus statischen Gründen nicht mehr möglich ist. Die Gefahr, dass Zähne brechen können, wird einfach zu hoch.

Um den Zahn in diesem Fall erhalten zu können, bietet sich die teilweise oder vollständige Überkronung an. Der Vorteil der Inlays gegenüber konventionellen plastischen Füllungen liegt in der höheren Belastbarkeit. Gerade im Seitenzahnbereich kann ein sehr hoher Kaudruck entstehen.

Es gibt aber auch andere Gründe, die für eine Überkronung sprechen können. Zum Beispiel der Wunsch nach einfach schöneren Zähnen.


Wurzelkanalbehandlung

... wenn es fast zu spät ist.

Der Zahnnerv ist eine äußerst empfindliche Struktur im Kern des Zahnes. Kariesbakterien oder Verletzungen nach Unfällen können ihn derart schädigen, dass sich chronische Zahnschmerzen entwickeln. Um den Zahn nicht entfernen zu müssen, bietet sich die Möglichkeit der Nerventfernung und einer anschließenden Wurzelkanalbehandlung an. Der Nervkanal wird von entzündlichen Geweberesten und Bakterien gereinigt. Je nach Intensität der Behandlung und Wahl der Instrumente werden unterschiedliche Ergebnisse der Desinfektion erzielt.

Wer die bestmögliche Perspektive für einen langfristigen Erhalt seines Zahnes anstrebt, wird statt der Wurzelkanalbehandlung nach den Richtlinien der gesetzlichen Krankenkasse eine Behandlung nach der privaten Gebührenordnung (GOZ) wählen.

Weitere Informationen finden Sie bei VDW – Den Spezialisten für Endodontie.


Parodontaltherapie

... für einen festen Halt der Zähne.

Bakterielle Infektionen des Zahnfleisches und des Kieferknochens sind eine ernsthafte Erkrankung und können zum Verlust kariesfreier Zähne führen. Trügerisch ist, dass die betroffenen Patienten keine Schmerzen verspüren. Anfangs fallen lediglich die länger werdenden Zahnhälse und später die beginnende Zahnlockerung auf. Zu diesem Zeitpunkt ist jedoch bereits ein Teil des Kieferknochens unwiederbringlich verloren gegangen.

Entscheidend für den Therapieerfolg ist deshalb die rechtzeitige Diagnose, unter anderem mit Hilfe von speziellen Röntgenaufnahmen. Je eher wir den Verlust von Zahnfleisch und Knochen stoppen können, desto besser sind die Chancen auf einen langfristigen Erhalt der Zähne.

Unser mehrstufiges Konzept sieht eine Initialphase als Vorbehandlung, eine individuell abgestimmte Therapie und eine regelmäßige Nachsorge vor.

Informieren Sie sich weiter

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